4. Ludwigsburger Klinkowström-Tag
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Der 4. Ludwigsburger Klinkowström-Tag steht unter dem Motto „Zeitgenossen“. Tauchen Sie mit uns ein in die Zeit der Romantik und erleben Sie ab 14.00 Uhr
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Der 4. Ludwigsburger Klinkowström-Tag steht unter dem Motto „Zeitgenossen“. Tauchen Sie mit uns ein in die Zeit der Romantik und erleben Sie ab 14.00 Uhr eine Führung durch das Schloss, in dem der Maler Friedrich August von Klinkowström 1778 geboren wurde. Nach einer Pause für Kaffee und Kuchen folgt ab 17.00 Uhr in der Schlosskapelle „Der Mond ist aufgegangen – ein Programm von CERCA DIO über Matthias Claudius und sein Abendlied“.
Ob Claudius und Klinkowström sich während dessen Aufenthalten in Hamburg einmal begegnet sind, wissen wir leider nicht. Zumindest Klinkowströms Herzensfreund Philipp Otto Runge hatte Claudius während seiner Lehrzeit persönlich kennengelernt.
Einen „Narren, der Evangelist werden möchte“, nannte ihn Goethe. Andere Zeitgenossen urteilten nicht weniger hart. Matthias Claudius passte nicht ins kulturelle Leben des Rokoko. Zurückgezogen lebte er mit seiner Familie in der Nähe von Hamburg. Sein Haus war offen, Freunde und Bekannte kamen, man trank Kaffee, scherzte und plauderte. Er dichtete den Text zu dem berühmten deutschen Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“.
CERCA DIO (unter Leitung von Johannes Gärtner) bringt humorvolle und nachdenkliche, lyrische und politische, aber immer berührende Lieder und Texte des „Wandsbecker Boten“ zu Gehör. Als musikalisches Echo erklingen das berühmte Abendlied in verschiedenen Vertonungen und weitere Werke zeitgenössischer Komponisten.
Dank einer Förderung durch die Dr. Karl-Heinz und Margot Bohne-Stiftung (Hamburg) ist der Eintritt zum 4. Ludwigsburger Klinkowström-Tag frei. Wir bitten gleichwohl um Spenden zugunsten des Fördervereins und der Schlosskapelle. Die Bewirtung in der Pause ist kostenpflichtig.
Eine Anmeldung zum 4. Klinkowström-Tag ist grundsätzlich nicht erforderlich, jedoch wird für die Aufführung von CERCA DIO eine Reservierung empfohlen (über das Büro des Fördervereins, per E-Mail an buero@ludwigsburg-mv.de), da in der Schlosskapelle nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen.